Montag, 26. Mai 2008

Rurseegewächse














Gras vor Moos und Eiche..














Moos solo..














Heidelbeeren ?














Gräser..














Moos auf Fels..














Moos mit Turnschuh..














Nasser Löwenzahn..














Was Gelbes..














Was Weißes..














Ein Veilchen..














Moos mit Klee.. schön verschwommen














Lila Klee..














Walderdbeeren..














Weiße Knubbel an was Grünem..














Was Rosanes..


















Eindeutig Ginster..














Hübsche Blaue..


















Eine kleine Eiche unter Tausenden..














Farn im Vordergrund..


















Süße Taubnesseln..














Über allem ein Dach aus Buchenlaub..

Traum-Nummer














Leute gibt´s, die haben einen extrem guten Draht zu ihrer Zulassungsstelle *neid*

Der Frosch














Sieh sich einer diesen kleinen Kerl an. Kurz vor Einbruch der Nacht lief er uns über den Weg. Noch kann er es gar nicht fassen.













Also ging er erst einmal auf Erkundungstour.














Und dann versuchte er die Wände, die sich nicht erklimmen ließen, fort zu schieben. Vergebens..













Ein Prachtexemplar.
Nicht abgelichtet haben wir einen fetten Maikäfer, Falter, die wie Bäume aussehen, einen schüchternen Kuckuck, Wald- und Wiesenmäuse und und und...

Der Schwan














Da sitzt er auf unserer Treppe, die runter zum Ufer führt. Jedoch nicht auf der letzten Stufe, die befindet sich unter Wasser. Zur Zeit ist der See randvoll. Im Sommer kann sich das jedoch schnell ändern, da der Rursee als Trinkwasserreservoir genutzt wird.

Rursee













Hier bin ich also eine lange Woche untergetaucht. Fast sieht es ein bisschen nach Canada aus, jedenfalls auf diesem Foto. Nur sehr wenige Menschen kennen auf Anhieb den Rursee, bzw. den Rurstausee. Schranze (*huhu*) war bisher eine der Wenigen. Diesmal haben wir es sogar geschafft uns am See zu treffen. Nur für eine Übernachtung, aber beim Sommer-CT werden wir das ausführlicher nachholen.
Wie ein chinesischer Drache schlängelt sich das Wasser durch die Bergrücken - was leider fast nur vom Flugzeug aus zu sehen ist. Ich werde ein wenig kramen - ich erinnere mich dunkel an eine Postkarte..












Von meiner Lieblingslandzunge aus hat man einen schönen Blick über´s Wasser. Der Rursee ist ein Seglerrevier. Wer es hier kann, der kann es überall. Fallwinde, die durch die Anordnung der Bergrücken immer aus einer anderen Richtung über´s Wasser fegen, machen einen gemütlichen Sonntagsturn fast unmöglich. Hier muss man mitdenken, immer.














Das ist "unsere" Ecke. "Uns", das ist der Wassersportverein Büchel. Demnächst dürfte dieser hochkarätige Club 50 Jahre alt werden. Inmitten dieser Bäume (Eichen und Buchen) steht ein Holzhäuschen - schön versteckt und eigentlich nur abends vom Wasser aus zu sehen, wenn die Lichter an sind.














Zwischen den Bäumen kann man immer wieder auf´s Wasser schauen. Weiße Segel ziehen vorbei, knattern beim Halsen im Wind, Kajaks umrunden unsere Ecke und hin und wieder ein Schwan.

Und trotzdem ist es hier still. Mein Ruhepol gegen die Welt.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Haruki Murakami "Kafka am Strand"














Es ist nicht das erstes Buch, das ich von Haruki Murakami lese, aber das bisher beste. Man spürt ein Bedauern in sich, mit jeder Seite, mit der man sich dem Schluss nähert. Obwohl Murakami an der richtigen Stelle endet, möchte man mehr von dieser Art zu erzählen. Mehr Geschichten aus einer Welt, die den meisten von uns fremd sein dürfte. Japan, Inselstaat, eigentlich ein kleiner Fleck auf der Landkarte, aber faszinierend und geheimnisvoll.
Zu Recht hat man Murakami, einen Autor der japanischen Gegenwartsliteratur mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, 2006 sogar mit dem Franz-Kafka-Preis (Prag) etc. Prägend waren mit Sicherheit seine Eltern, die japanische Literatur unterrichteten und sein durch die amerikanische Marine beeinflusstes Umfeld (1949 in Kyoto geboren, aufgewachsen in Kobe). Zeitweise lebte er im Ausland (USA und Europa) und unterrichtete unter anderem als Gast-Professor an der Princeton-University (New Jersy). Es folgten Übersetzungen von Raymond Chandler, John Irving und Truman Capote ins Japanische.

In "Kafka am Strand" erzählt er von Kafka Tamura, der an seinem 15. Geburtstag von zu Hause Reißaus nimmt, fort von seinem gehassten Vater, gequält von einer schicksalhaften Prophezeiung. Er soll seinen Vater töten und mit seiner Mutter und seiner Schwester schlafen.
Von einem alten Mann namens Nakata, der sich mit Katzen unterhält und voraussagt, dass es Makrelen und Sardinen regnen wird und der Spuren in eine andere Welt folgt.
Von Saeki-san, die gleichzeitig über 60 und 15 Jahre alt ist und die auf den Tod wartet.
Wie in einem Labyrinth führen die Wege dieser Personen zur Mitte hin, auf einander zu. Aber wo endet diese Reise voller rätselhafter Begegnungen? Was wird sich in dieser Welt zwischen Traum und Wirklichkeit finden?
Kafka am Strand ist ein modernes Märchen - voller Magie und Weisheit.

„Hin und wieder hat das Schicksal Ähnlichkeit mit einem örtlichen Sandsturm, der unablässig die Richtung wechselt. Sobald du deine Laufrichtung änderst, um ihm auszuweichen, ändert auch der Sturm seine Richtung, um dir zu folgen. Wieder änderst du die Richtung. Und wieder schlägt der Sturm den gleichen Weg ein. Dies wiederholt sich Mal für Mal, und es ist, als tanztest du mit in der Dämmerung einen wilden Tanz mit dem Totengott. Dieser Sturm ist jedoch kein beziehungsloses Etwas, das irgendwoher aus der Ferne heraufzieht. Eigentlich bist der Sandsturm du selbst. Etwas in dir.“

Ein Buch, das sich einen festen Platz im Bücherregal verdient hat.

Daumen nach oben: mehr davon!

Zeitvertreib..














..nicht nur für Muffin, auch für mich. Während ich versuche unverwackelte Bilder zu schießen, beschäftigt sich die kleine Wildkatze mit der an der Cam befestigten Trageschlaufe.














Wie, ein Bart? Muffin ist 8 Wochen alt, wo soll er da einen Bart her haben? Nein, wir haben keinen angeklebt. Es sieht aber so aus?
Stundenlang an einer Fotomontage basteln haben wir nicht nötig, wir brauchen nur einmal auf den Auslöser klicken. Ha!